Der weitere Winterfahrplan

  • – 05. Dezember 2015: Mitternachtsturnier, Turnhalle Lindenallee Gräfenhainichen
  • – 19. Dezember 2015: Hallenturnier in Wörlitz
  • – 09. Januar 2016: Hallenturnier der SG Wörmlitz-Böllberg in Wettin
  • – 16. Januar 2015: Hallenkreismeisterschaften, Vorrunde, Sporthalle des BSZ Mittelfeld Wittenberg

Niederlage im Duell mit direktem Verfolger

Am vergangenen Samstag konnte der ESV die erste Saisonniederlage gegen den Verfolger aus Möhlau nicht verhindern. Am Ende stand es 2:3 aus Bergwitzer Sicht.

Ein haltbarer Fernschuss und ein Eigentor nach Eckstoß brachten den ESV unglücklich in der ersten Halbzeit in Rückstand. Man tat sich schwer und konnte erst nach einer guten halben Stunde mit den Gästen mithalten. Etwas glücklich gelang direkt zwei Minuten nach dem 2:0 der Anschlusstreffer durch Andy Jarausch, ebenfalls nach einem Eckball. So konnte der ESV mit einem schmeichelhaften Ergebnis in die Pause gehen.
Man nahm sich viel vor für die zweiten 45 Minuten. Eine hundertprozentige Chance konnte sich der ESV anfangs des zweiten Durchgangs erspielen, die jedoch vom eingewechselten Holger Röder freistehend vor dem Tor nicht genutzt werden konnte.
Die aufkeimende Hoffnung wurde in Folge nach einem schlecht verteidigten, langen Ball in der 56. Minute jäh wieder zerstört. Stanicki stellte nur 10 Minuten nach dem Seitenwechsel den alten Abstand wieder her. Von da an begann ein kampfbetontes, schweres Spiel auf geschundenem, matschigen Untergrund.

In der Schlussviertelstunde agierte der ESV nur noch nach vorn, wenn auch etwas zu harmlos. Eine Großchance konnten die Bergwitzer kreieren, welche von Carsten Rödiger auch genutzt wurde. In den restlichen 10 Minuten schafften es die Mannen von Trainer Göttert allerdings nicht, den ersehnten Ausgleich zu erzielen.

Somit mussten sich die Platzherren unterm Strich durchaus verdient den Verfolgern aus Möhlau und Oranienbaum geschlagen geben und machen die Ligaspitze wieder spannend. Der ESV überwintert als Tabellenführer einen Punkt von den Verfolgern der SG und des VfB Gräfenhainichen II.

Wer den fließenden Übergang zwischen Freiluftsport und der Hallensaison nicht verpassen will, ist am kommenden Sonnabend herzlich zum Mitternachtsturnier nach Gräfenhainichen eingeladen. Antreten wird dort auch wieder der ESV Torrausch…

Der ESV ist Herbstmeister 2015!!!

Nach einem souveränen und zu keiner Zeit gefährdeten Heimsieg gegen harm- und chancenlose Gäste aus Seegrehna ist der ESV offiziell inoffizieller Herbstmeister.

Von Beginn an war die Marschrichtung für die Bergwitzer klar. Der SVS wurde direkt in die eigene Hälfte gedrängt. Das führte bereits in der 14. Minute zur Führung durch Niklas Richter nach direktem Freistoß.
In Folge erarbeitete sich der Gastgeber immer wieder gute Chancen über die Außenbahnen. Eine dieser Chancen nutzte Top-Torjäger Andy Jarausch nach guter Eingabe von Hahn in der 34. Minute in Mittelstürmer-Manier zum 2:0.

Auch in der zweiten Hälfte konnten die Männer aus Seegrehna weiterhin keine große Torchance gegen die wache Verteidigung des ESV erspielen. So lief das Spiel nur in eine Richtung und Bergwitz konnte nach Freistoß Dörre und Abstauber Jarausch den „Deckel“ auf die Partie machen.
In Folge des dritten Tores gab Trainer Mario Göttert auch den trainingsfleißigen Reservisten Einsatzzeit. Aufgrund der Umstellungen plätscherte das Spiel im Anschluss etwas dahin. Lediglich eine Eingabe in den Strafraum konnte noch vom eingewechselten Holger Röder per Kopf verwertet werden und markierte das 4:0 und damit das Endergebnis.

Randnotiz bleibt noch der Hinweis, dass ein Mannschaftskapitän normalerweise nicht nur durch Ehrgeiz und sportliches Können ein Vorbild für seine Mannschaft darstellen sollte, sondern auch durch sportlich faires Verhalten. Dies ließ der Sportsmann der Gäste leider vor Allem in der Schlussphase und nach dem Spiel vermissen…

Der ESV kann nach 11 Hinrundenspielen auf 29 Punkte und nur 4 Gegentore stolz sein und sich mit breiter Brust auf das letzte Pflichtspiel des Jahres 2015 gegen den Verfolger, der SG Möhlau/Oranienbaum II, vorbereiten.

Gerechtes Unentschieden gegen gute Kurstädter

„Nullnummer“ hieß es am Sonnabend zwischen unserm ESV und dem FSV aus Bad Schmiedeberg. In einem eher taktisch ausgerichteten Spiel konnte trotz guter Möglichkeiten keiner der beiden Kontrahenten den Ball im gegnerischen Tor unterbringen.

Über weite Strecken des betont fairen Spiels neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld, weshalb die Punkteteilung vollends in Ordnung geht.
Zwei gute Torchancen in der Frühphase des Spiels konnte der ESV um Zentimeter nicht verwerten, hatte auch kurz vor Ende den „Lucky Punch“ aus relativ freier Schussdistanz auf dem Fuß. Allerdings sollte auch dieser Heber von Andy Jarausch sein Ziel nicht finden.
Gastgeber Bad Schmiedeberg erspielte sich ebenfalls relativ zu Beginn des Spiels eine gute Schusschance aus erfolgversprechender Position, jedoch fehlte auch hier die Genauigkeit.
In der Schlussphase der Partie ergab sich nach einem Kopfball die wohl beste Torsituation des Spiels, als ein Kurstädter den Ball zentral vor dem Tor auf den Fuß bekam, jedoch aus Nahdistanz nur die auf der Linie eingerückten Verteidiger anschoss.
Etwas Glück hatte der ESV bei zwei durchaus streitbaren Situationen im eigenen Strafraum, in deren Folge allerdings ein Elfmeterpfiff ausblieb.
Mit der Punkteteilung können beide Mannschaften leben und gehen nun etwas entspannter in den spielfreien Pokaltag.

Rehabilitation gegen erstarkte Kurstädter?

Am heutigen Sonnabend lädt der ESV alle Interessierten zum wichtigen Auswärtsspiel nach Bad Schmiedeberg ein. Ziel nach der nicht zufrieden stellenden Leistung in der letzten Woche ist das Festigen des ersten Tabellenplatzes. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung.

Erste Saison-Niederlage für Spitzenreiter – Rückschlag zur rechten Zeit?

Am vergangenen Sonnabend musste unser ESV die erste Niederlage der laufenden Saison hinnehmen. Das Team von Trainer Mario Göttert unterlag den Gästen aus Zschornewitz knapp mit 1:2.

Zu Beginn des Spiels entwickelte sich bereits ein offener Schlagabtausch. Man konnte erahnen, dass es ein hart umkämpftes und enges Spiel werden würde. Bergwitz, bemüht um strukturierten Spielaufbau, wurde von einer gut gestaffelten und aggressiv agierenden Zschornewitzer Mannschaft überrascht. Man hatte kaum Räume zur Verfügung und musste aufgrund leichtsinniger Fehler immer wieder Ball und Raum herschenken. Bereits in der 9. Minute gelang den Gästen die frühe, etwas überraschende Führung durch Stefan Heldt.
In Folge des frühen Rückstandes bekam der ESV das Spiel ein wenig besser in den Griff und übernahm die Spielkontrolle. Sofort ergaben sich auch Torszenen, die jedoch ungenutzt blieben. Zu Mitte der Halbzeit konnte man dann durchaus von Überlegenheit sprechen. Jedoch ließ man mindestens zwei Großchancen ungenutzt liegen. Da war es wenig verwunderlich, dass die Gäste beinahe mit dem Halbzeitpfiff und Ihrer zweiten Chance auf 2:0 erhöhen hätten können. Lediglich Keeper Andy Jarausch verhinderte noch Schlimmeres.

Halbzeit zwei begann genau wie die Erste mit Feldvorteilen für Bergwitz. Die Bemühung war den Spielern um Kapitän David Mahle anzusehen. Jedoch wirkten auch die ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel glücklos und etwas ratlos im Angriffsspiel.
Wieder recht überraschend fiel direkt im Anschluss an diese Phase in der 60. Spielminute das 2:0 für die Gäste. Nach einem Standard behinderten sich (wenig verwunderlich für den glücklosen Auftritt der Mannschaft bis dato) Verteidiger und Torwart, weshalb der eigentlich gefangene Ball direkt vor den Füßen von Leon Sporleder-Hildebrandt landet, der die Kugel nur noch im Tor unterbringen muss.


 

Gutes Offensivspiel und unnötige Gegentreffer

Am vergangenen Samstag holte der ESV einen weiteren ungefährdeten Dreier in der Fremde. Beim „ewigen“ Derby in Pratau konnte man deutlich mit 5:2 siegen. Torschützen des Spieltages waren zwei Mal Stefan Kammel, zwei Mal Niklas Richter und Carsten Elmenthaler. Für die Gastgeber traf zwei Mal Marco Poronczuk.

Bergwitz begann drückend überlegen und zwang den Gegner von Beginn an zu Fehlern. Die Eutzscher, taktisch auf Verteidigung am eigenen Strafraum eingestellt, waren in Halbzeit eins so gut wie nicht präsent in der gegnerischen Hälfte. Es dauerte auch nur zwei Torchancen, bis die Gäste durch Kammel hochverdient in Führung gingen.
Auch in Folge erspielte sich der ESV Chancen am laufenden Band. Genutzt wurde eine davon von Niklas Richter in der 29. Minute. Somit war das Spiel mit einem Halbzeitstand von 2:0 bereits so gut wie entschieden.

Auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten war die Marschrichtung des Spiels klar. Der SG aus Pratau und Eutzsch fielen keine Mittel ein, um spielerisch Gegenwehr zu leisten. Mit dem 3:0 durch den erneut aufmerksamen Kammel war das Spiel entschieden. Es schlichen sich in Folge zunehmend leichtsinnige Fehler ein, die dem Gegner meist in Form von zwei aufgerückten Offensivspielern Raum boten. Ein grober Fehlpass führte nur wenige Minuten später (56.) zum Ehrentreffer der Gastgeber.
Der ESV konnte passend antworten und kombinierte sich in der 62. Minute zum 4:1 durch Richter und stellte den alten Abstand wieder her. Jedoch konnte man die entstandenen Lücken nicht wieder schließen, die man aufgrund der deutlich lässigeren Spielweise ließ. So wurde aus fahrlässigem Einsatz der zweite eigentlich unverdiente Treffer für die SG (71.). Nur drei Minuten später stellte der eingewechselte Carsten Elmenthaler den alten Abstand wieder her, jedoch blieben einige Chancen ungenutzt und die Stimmung nach dem Derbysieg wurde durch die unnötigen Gegentreffer leicht getrübt.

Abschließend bleibt aber zu sagen, dass der drei-Punkte-Abstand zur Konkurrenz gehalten werden konnte und mindestens bis zum kommenden Samstag Bestand hat.

Kantersieg gegen Tabellenletzten

Am vergangenen Sonnabend konnte der ESV einen mehr als deutlichen Heimerfolg gegen erschreckend schwache Gäste aus Wartenburg einfahren. Bester Schütze beim 10:0 war Andy Jarausch mit 4 Treffern. Die weiteren Torschützen: Patrick Ulrich (2x), Carsten Rödiger, Florian Dörre, Andreas Petzold und Niklas Richter.

Waren in den letzten beiden Jahren die Duelle immer hart umkämpft und im Normalfall mit engem Ausgang, erfuhren die Hausherren an diesem Wochenende so gut wie keine Gegenwehr.
Bergwitz kontrollierte das Spiel vom Anstoß weg nach Belieben und konnte im gesamten Spielverlauf immer wieder durch schöne Spielzüge überzeugen. Über die gesamte Spielzeit ließ der ESV nur einen harmlosen Torschuss kurz vor Ende der Begegnung zu.
Einziger Kritikpunkt könnte mit einem Augenzwinkern eine noch bessere Chancenverwertung sein. Ein noch höheres Ergebnis wäre auch mit Hinblick auf die Tordifferenz durchaus möglich gewesen.

Dennoch kann man mit dem Spielverlauf zufrieden sein und sich nun voll auf das anstehende Derby in Eutzsch am kommenden Wochenende vorbereiten.

Bergwitz verteidigt Tabellenführung im Derby

Am vergangenen Samstag konnte der ESV beim Derby in Kemberg mit einem Punktgewinn die Tabellenführung verteidigen. Am Ende hieß es in einem ausgeglichenen Spiel 1:1.

Die Bergwitzer begannen nervös und überließen den Platzherren Feld und Ball. Kemberg drückte vom Anstoß weg und zwang den Gegner zu Fehlern. Der erste gefährliche Abschluss konnte gleich zur Führung verwertet werden. Steiner traf per Fernschuss in der 6. Minute.
Der ESV benötigte ungefähr 25 Minuten, um die Sicherheit in der Verteidigung zu erlangen und selbst für Entlastung zu sorgen. Große Chancen sprangen im mittleren Abschnitt der ersten Hälfte nicht heraus. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen und das Ergebnis wurde erst mit dem erarbeiteten Ausgleich in der 40. Minute wieder egalisiert.
Carsten Rödiger setzte sich gut über die linke Seite durch und flankte gefühlvoll auf den eingelaufenen Andy Jarausch, der gekonnt gegen die Laufrichtung des Torhüters einköpfte.

In Halbzeit zwei entwickelte sich das Spiel zu einer absolut ausgeglichenen Begegnung. Große Chancen waren lange Zeit Mangelware. Erst mit zunehmender Erschöpfung ergaben sich wieder gefährliche Torszenen. Einen Fernschuss der Gastgeber parierte ESV-Keeper Roman Stahl gekonnt. Auch Bergwitz hatte gute Konterchancen, die besser ausgespielt durchaus hätten erfolgreich sein können.
Den Abschluss bildete ein Konter über die rechte Bergwitzer Seite, den der eingewechselte Hannes Peeck am langen Pfosten vorbei abschloss und etwas zu eigensinnig einen mitgelaufenen, durchaus besser postierten Spieler nicht bemerkte.
Abrundend geht die Punkteteilung aufgrund der Spielanteile durchaus in Ordnung und beschert dem ESV auch weiterhin einen Drei-Punkte-Vorsprung vor der Konkurrenz und somit Platz eins der Tabelle.

Arbeitssieg gegen Kreisoberliga-Reserve

Am vergangenen Samstag konnte der ESV das zweite Heimspiel in Folge gegen Pretzsch II deutlich mit 5:1 gewinnen und damit die Tabellenführung verteidigen.

Wie befürchtet tat sich jedoch der Gastgeber gegen einen fußballerisch unterlegenen Gegner anfangs schwer und ließ große Lücken in der Abwehr und damit einige Chancen der Gäste zu. Dies führte auch bereits in der 12. Minute zur Führung für die Pretzscher. Der ESV agierte in der Folge unkonzentriert und versäumte es, gute Chancen zu Ende zu spielen. Immer wieder führten leichtfertig verursachte Ballverluste und eine zu lange Reaktionszeit zu Chancen für die Gastmannschaft.
In der Pause gelang es dann dem ESV, sich zu sammeln und die Konzentration wieder auf ein Höchstmaß zu bringen, was sich auch bereits wenige Minuten nach dem Seitenwechsel (51. Min.) mit dem Ausgleich bezahlt machte. Nach einem blitzschnellen Angriff und passgenauer Eingabe von Carsten Rödiger war es Markus Abendroth, der für die Bergwitzer einschob. Direkt eineinhalb Minuten später besorgte Florian Dörre per Fernschuss die Führung für die Gastgeber. Ab diesem Moment waren die konditionell unterlegenen Gäste sichtlich demotiviert. Bei den Platzherren hingegen lief der Ball jetzt deutlich besser, was sich in der Spielfolge auch im Ergebnis widerspiegelte. Einen platzierten Eckball von Niklas Richter köpfte ein Pretzscher Spieler in der 61. Minute zum 3:1. Andy Jarausch per Kopf (79. Min.) und Patrick Ulrich per Foulelfmeter (88. Min.) besorgten schließlich den Endstand.
Angesichts der zugelassenen Chancen, aber auch der deutlichen Leistungssteigerung und Überlegenheit in der 2. Halbzeit kann man also absolut zufrieden mit dem Ergebnis sein.